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Eine ganz besondere Violine von Arnold Voigt (*1864), die so gar nicht in das Bild der Markneukirchner Geigen dieser Zeit passen will. Er war Schüler von Th. Heinrich Heberlein und ging nach den Gesellenjahren zu Schünemann nach Hamburg und mit ihm nach London. Dort baute er Instrumente, die in allen Teilen sein eigenens Werk waren und auch unter seinem Namen in den Handel kamen.1890 machte er sich dann in Markneukirchen selbständig. Seine Arbeiten wurden sehr geschätzt.

 

Die wilde Flammung des geteilten Ahornbodens, die sich auch in den Zargen wiederfindet und die dunkelrote Lackierung auf gelbem Grund geben dem Instrument etwas einzigartig Mystisches. Der Klang der Violine ist eher dunkel, überzeugt aber selbst bei professionellen Ansprüchen und ist ein absolutes Solisteninstrument.

 

Korpus:  35,3 cm

Halsmensur:  13,0 cm

Korpusmensur:  19,3 cm

Oberbügel:  16,1 cm

Mittelbügel:  10,7 cm

Unterbügel:  20,2 cm

 

Arnold Voigt - 1911

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