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Auch der Erbauer dieser schönen Geige stammt aus der weit verbreiteten Geigenbauerfamilie Gütter. Kurt Arno Gütter wurde 1894 in Markneukirchen geboren und lernte später bei Oskar Bernhard Haniel das Handwerk. Er arbeitete bei Heinrich Theodor Heberlein, Ludwig Glässel-Berliner und bei Schlessinger in Dresden. 1921 machte er sich in Markneukirchen selbständig und baute vorzügliche Geigen, Bratschen und Violoncelli - manchmal auch Gitarren.

 

Das hier gezeigte Instrument ist 1938 nach dem Modell von Stradivari gearbeitet. Die bernsteinfarbene Lackierung aus Öllack ist sehr typisch für die Markneukirchner Instrumente dieser Zeit. Dennoch zeugt die Holzauswahl und die Verarbeitung der Randeinlagen und der F-Löcher von höchster handwerklicher Qualität.

 

Korpus:  35,5 cm

Halsmensur:  13,0 cm

Korpusmensur:  19,3 cm

Oberbügel:  16,5 cm

Mittelbügel:  11,1 cm

Unterbügel:  20,6 cm

Kurt Arno Gütter - 1938

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